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Trauer ist schwer. Aber du musst da nicht alleine durch.

Du hast einen geliebten Menschen verloren – und wahrscheinlich fühlt sich gerade alles überwältigend an. Hier findest du psychologisch fundierte Impulse und praktische Übungen, die dich Schritt für Schritt durch deine Trauer begleiten.

108 Gedenkimpulse: Trauerbegleitung in Kartenform

Das Wichtigste in Kürze

Was du hier findest:

  • Psychologisch fundierte Impulse und alltagstaugliche
    Übungen
  • 108 Karten für eine langfristige Begleitung über Monate
    (alternativ: 21 Karten als kompakter Einstieg)
  • Für alle Arten von Verlust – egal, wen du verloren hast
  • Verständliche Sprache statt Fachbegriffe
  • Selbstbestimmte Begleitung in deinem Tempo
Ein trauernder Mann in seinem Wohnzimmer, sitzt mit Händen vorm Kopf und weint

Du bist nicht allein – und du machst nichts falsch

Vielleicht fühlst du dich gerade leer, wütend oder wie betäubt. Vielleicht wechseln sich diese Gefühle ab, ohne dass du es steuern kannst. Das ist nicht ungewöhnlich – es ist eine natürliche Reaktion auf einen Verlust. Du musst jetzt nichts leisten. Kleine Schritte reichen. Und wir gehen sie mit dir.

Was Trauer mit Körper und Geist macht

Trauer betrifft nicht nur deine Gefühle. Sie wirkt sich auf deinen ganzen Körper aus: Schlafprobleme, Erschöpfung, Engegefühl in der Brust, Konzentrationsschwierigkeiten oder plötzliche Wutausbrüche gehören zu den häufigsten Reaktionen.

Das sind keine Zeichen von Schwäche – dein Körper und dein Geist versuchen, mit einer extremen Belastung umzugehen.

108 Gedenkimpulse: Trauerbegleitung in Kartenform

Unsere Trauerbegleitung im Kartenformat

  • Jede Woche eine Karte.
  • Jede Karte ein Thema.
  • Psychologischer Hintergrund, eine Reflexionsfrage und eine alltagstaugliche Übung.
  • Fundiert, einfühlsam und in kleinen Portionen – damit du nicht überfordert wirst.
ein trauerndes päarchen schaut nach links aus dem fenster

Trauer macht sprachlos. Und oft auch hilflos.

Alles fühlt sich gerade zu viel an. Die Gefühle kommen in Wellen – manchmal aus dem Nichts. Und gleichzeitig fehlen dir die Worte dafür. Vielleicht fällt es dir schwer, dir Hilfe zu holen. Vielleicht weißt du gar nicht, wo du anfangen sollst.

Das geht vielen so. Und genau dafür sind wir da.

Du musst da nicht alleine durch.

Dein Weg mit den Karten

  • Der Anfang

    Den ersten Schritt wagen

    Bestelle das Kartenset. Schon damit hast du den ersten Schritt aus der Ohnmacht getan: Du lässt Hilfe zu.

  • Der Weg

    Wöchentlich eine Karte

    Ziehe jede Woche (oder immer, wenn du bereit bist) eine Karte. So arbeitest du dich behutsam durch alle Aspekte deiner Trauer, ohne dich zu überfordern.

  • Das Ziel

    Zurück zur Lebensfreude

    Spüre nach und nach wieder Lebensfreude – ohne Schuld, Scham oder Vergessen. Am Ende dieses Weges steht liebevolles Erinnern und neuer Lebensmut.

So hilft dir das Kartenset

Die Gedenkimpulse geben dir Hintergrundwissen und alltagstaugliche Übungen. Du kannst chronologisch arbeiten, zufällig ziehen oder je nach Bedarf springen. Sie führen dich durch alle wesentlichen Aspekte der Trauer:

  1. Trauer verstehen – was in dir passiert
  2. Funktionieren – den Schock überleben
  3. Trauer leben – Gefühle zulassen & ausdrücken
  4. Abschied nehmen – Die Endgültigkeit realisieren
  5. Verbunden bleiben – sie Beziehung innerlich fortsetzen
  6. Sich orientieren – sich im neuen Leben zurechtfinden
  7. Sinn finden – dem Leben wieder Richtung geben

Juia und Felix Meindl - die Gründer von GEDENKEN SCHENKEN - Trauerbegleitung in Kartenfom als Trauergeschenk

Wer dich auf deinem Trauerweg begleitet

Wir sind Felix (Psychologe, Gründungsmitglied Bundesverband Männertrauer) und Julia (Kommunikation und Gestalttherapie).

Nach einem persönlichen Schicksalsschlag in unserer Familie haben wir GEDENKEN SCHENKEN gegründet.

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie können wir mit Verlust so umgehen, dass wir nicht daran zerbrechen, sondern wieder ins Leben finden?

Unser Ziel: Dir nicht nur Trost geben, sondern ganz praktische Hilfe. Damit du nach und nach zurück zur Lebensfreude findest.

Wir helfen – Schritt für Schritt durch die Trauer:

  • Trauer verstehen

    Verstehe die psychologischen Hintergründe von Trauer, damit du deine Gefühle besser einordnen kannst.

  • Alltagsbewältigung

    Lerne Methoden und Strategien, die dir helfen, deinen täglichen Verpflichtungen nachzukommen.

  • Schmerzlinderung

    Wir geben dir konkrete Anleitungen und Methoden an die Hand, um den Schmerz zu lindern und dich Stück für Stück besser zu fühlen.

  • Erinnerungen bewahren

    Wir zeigen dir, wie du Abschied nehmen und gleichzeitig verbunden bleiben kannst.

  • Neuausrichtung

    Wir geben Orientierung in deiner Sinnkrise und Unterstützung auf deinem Trauerweg zurück zur Lebensfreude.

Einfühlsame Unterstützung für jeden Verlust

  • Eine trauernde Tochter schaut aus dem Fenster raus. Ein portrait des verstorbenen Vaters mit brennender Kerze.

    Natürlicher Tod

    Der Verlust eines geliebten Menschen durch einen natürlichen Tod ist Teil des Lebens, dennoch kann der Verlust tief schmerzen. Die Gedenkimpulse schenken Trost und helfen dabei, den Abschied bewusst und in Ruhe zu verarbeiten.

  • eine trauernde mutter, schaut auf den leeren babyjumper ihres verstorbenen kindes

    Fehlgeburt oder stille Geburt

    Der Verlust eines Kindes ist ein Schmerz, den Worte kaum beschreiben können. Zudem ist es ein gesellschaftlich tabuisiertes Thema, mit dem viele Eltern sich alleingelassen fühlen. Die Gedenkimpulse bieten eine diskrete und einfühlsame Begleitung, um die Trauer anzunehmen und die Erinnerung liebevoll zu bewahren.

  • Ein alter man sitzt trauernd neben seiner verstorbenen Ehefrau in einem Krankenhauszimmer

    Tod nach langer Krankheit

    Nach einem langen Krankheitsverlauf stehen oft Erschöpfung, Trauer und Erleichterung im Raum. Unsere Karten begleiten dich dabei, die emotionale Belastung und unerwartete Schuldgefühle zu verarbeiten und Frieden mit dem Verlust zu machen.

  • Plötzlicher Tod

    Ob durch Krankheit, Unfalltod oder Suizid – ein unerwarteter Verlust hinterlässt oft Sprachlosigkeit und Orientierungslosigkeit. Die Gedenkimpulse bieten psychologisch fundierte Unterstützung, um den Schock und die Trauer Schritt für Schritt zu verarbeiten. 

Warum bringt uns niemand bei, wie man trauert?

Es gehört zum Leben dazu – und doch sind wir darauf nicht vorbereitet. Trauer erschüttert Körper, Herz und Verstand gleichermaßen. Sie kommt in Wellen – mal bist du handlungsfähig, dann wieder wie gelähmt. Gefühle wollen gefühlt werden. Lass dir von uns helfen.

Die Gedenkimpulse ermutigen dich, genau hinzusehen und gleichzeitig sanft mit dir zu bleiben. Sie helfen dir, deinen Schmerz zu lindern, Emotionen einzuordnen und erste Schritte zurück ins Leben zu finden.

Der Tod konfrontiert dich radikal mit der Vergangenheit, mit der Vergänglichkeit, und zwingt dich gleichzeitig dazu, dich an die veränderte Situation anzupassen und deinen Lebensweg für die Zukunft neu auszurichten.

Beide Perspektiven sind für eine gesunde Trauerverarbeitung unerlässlich. 

FAQ – Trauer, Trauerhilfe, Trauerbegleitung, Trauergruppen

Trauer – was tun / was hilft?

Uns wird beigebracht, wie man Dinge erwirbt, aber nicht, was zu tun ist, wenn wir sie verlieren. Ein Verlust löst enorme Unsicherheit bei Betroffenen aus. Viele Trauernde wollen verstehen, was vor sich geht, um wieder Boden unter den Füßen zu erlangen. Denn die Gesellschaft lehrt uns, Probleme mit dem Verstand zu lösen. Doch ein Gefühl kann man weder mit dem Verstand durchdringen, noch mit einem rationalen Argument beheben.

Der Verlust deines geliebten Menschen hat dein Leben auf den Kopf gestellt. Es ist eine große Herausforderung auf hoher See schwimmen zu lernen, wenn eine Welle nach der nächsten heranrollt und dich wieder unter Wasser zu ziehen droht.

Unsere psychologisch fundierte Trauerbegleitung im Kartenformat ist wie ein Rettungsring, der dich trägt, bis du wieder in ruhigere Gewässer kommst.

Wie lange dauert Trauer wirklich?

Trauer folgt keinem festen Zeitplan – sie ist so individuell wie du selbst.

Wie lange sie dauert, hängt von vielen Faktoren ab: deiner Persönlichkeit, deinem bisherigen Leben, der Beziehung zum Verstorbenen und der Art des Verlusts. Das oft zitierte „Trauerjahr“ trifft selten die gefühlte Realität. Zwar wirken viele Trauernde nach einem Jahr wieder „funktional“, doch innerlich sind viele Fragen und Schmerzen weiterhin präsent.

Gerade das erste Jahr ist besonders herausfordernd: Geburtstage, Feiertage oder Urlaube ohne die geliebte Person reißen alte Wunden immer wieder auf. Mit der Zeit lernst du besser, mit diesen Momenten umzugehen. Die Trauer wird nicht verschwinden – aber sie verändert sich. Aus akuten Schmerzen werden oft sanfte Wellen von Wehmut. Sie begleiten dich weiter, ohne dein Leben zu bestimmen. Ziel ist nicht, „fertig“ zu trauern, sondern einen gesunden, achtsamen Umgang mit dem Verlust zu finden.

Wenn du dauerhaft keinen Fortschritt spürst oder die Belastung zunimmt, ist professionelle Unterstützung wichtig und sinnvoll.

Wann tut die Trauer nicht mehr so weh?

Trauer ist schmerzlich. Man kann nicht verhindern, dass es weh tut. Und dieser Trennungsschmerz braucht Zeit zum Heilen. Doch die Zeit alleine reicht nicht aus. Der Heilungsprozess erfordert auch die Versorgung deiner Wunden, indem du Ausdruckswege für deine Trauer findest und die Weichen für das weitere Leben stellst.

Wichtig ist: Trauer verläuft nicht linear. Sie kommt in Wellen – manchmal sanft, manchmal heftig. Auch Rückschritte sind normal. Entscheidend ist nicht, wie lange du trauerst, sondern dass du dir erlaubst, diesen Weg in deinem eigenen Tempo zu gehen. Mehr dazu.

Die Folgen von unterdrückter Trauer beantworten wir unter der Frage: "Welche körperlichen Auswirkungen hat Trauer?"

Welche körperlichen Auswirkungen hat Trauer?

Trauer zeigt sich oft auch im Körper: Druck auf der Brust, Kloß im Hals, Magenprobleme, Schlafstörungen oder ein ständiges Erschöpfungsgefühl. 

Gefühle wollen durchlebt werden. Sie klopfen so lange an, bis wir ihnen Ausdruck geben. Menschen, die ihre Emotionen auf Dauer verdrängen, sind häufig mit einer Reihe physischer und psychischer Belastungserscheinungen konfrontiert, die oft erst auf den zweiten Blick mit der vorangegangenen Trauersituation in Verbindung gebracht werden. Typische Symptome reichen von schlechter Laune und schroffen Gefühlsäußerungen über Suchtverhalten, Schlaflosigkeit oder Nervosität, hohem Blutdruck, Herz- und Kreislauferkrankungen, Migräne, Magenbeschwerden, extreme Gewichtsveränderungen, Atemnot, Panikattacken, Erschöpfung bis hin zum völligen Zusammenbruch.

Unsere Trauerbegleitung im Kartenformat hilft dir Schritt für Schritt durch die Trauer.

Wie bewältigt man Trauer im Alltag

Trauer erschöpft – körperlich und seelisch. Trotzdem verlangt der Alltag oft sofortige „Funktionalität“. Es hilft, Prioritäten zu reduzieren: Was muss wirklich heute sein? Kleine Routinen, sanfte Rituale und einfache Tagesstrukturen können dir helfen, Schritt für Schritt wieder Halt zu finden. Auch bewusste Pausen und gezielte Übungen – etwa aus unseren Gedenkimpulsen – unterstützen dich im Umgang mit deinen Gefühlen. Auch im Arbeitsalltag.

Trauergruppe – ja oder nein?

Das kommt ganz auf dich an. Manche Menschen schöpfen Trost aus Austausch mit anderen, die Ähnliches erlebt haben. Trauergruppen bieten Raum für Verständnis und Gemeinschaft. Andere bevorzugen den Rückzug und verarbeiten Gefühle lieber allein – z. B. mit Impulsen aus einem Buch, Kartenset oder durch kreativen Ausdruck. Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Wenn du spürst, dass du allein nicht weiterkommst, empfehlen wir unsere Trauerbegleitung im Kartenformat, eine Gruppe oder psychologische Begleitung hilfreich sein.

Welche Trauerreaktionen sind nicht normal?

Viele Reaktionen auf Trauer erscheinen zunächst „seltsam“ – und sind doch völlig normal: emotionale Schwankungen, körperliche Symptome, Orientierungslosigkeit oder das Bedürfnis, zu funktionieren, obwohl innerlich alles leer ist. Auch Überreaktionen, Tränenausbrüche oder das Gefühl, „neben sich zu stehen“, gehören zum natürlichen Prozess.

Deine Situation erscheint dir abstrakt und unbegreiflich, deine Aktionen und Reaktionen sind völlig unvorhersehbar und verwirrend geworden. Lass dir sagen: Das ist normal. Du bist vollkommen normal. Nur leider haben wir den Tod so weit aus unserem Leben verbannt, dass wir mittlerweile vergessen haben, wie man mit Verlusten umgeht.

Denk nicht darüber nach, ob und inwiefern deine Handlungsweisen Sinn ergeben. Vieles von dem, was dir an deinem eigenen Verhalten seltsam erscheint, ist eine Überlebensstrategie. Tu das, was dir jetzt hilft, auch wenn es dir vielleicht verrückt erscheint. Sei es hemmungslos weinen, laut fluchen oder bei ohrenbetäubender Musik durch die Wohnung tanzen.

Wenn allerdings Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken oder starke Vermeidung/Übererregung anhaltend sind, dann suche dir professionelle Hilfe (z. B. ärztliche/therapeutische Unterstützung, lokale Beratungsstellen, TelefonSeelsorge 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222).

Wann brauche ich professionelle Hilfe?

Viele intensive Reaktionen sind in der Trauer normal. Hol dir professionelle Unterstützung, wenn du anhaltende
Hoffnungslosigkeit, wiederkehrende Suizidgedanken, starke Vermeidung oder eine zunehmende Verschlechterung deines Alltags erlebst.

Bei akuten Suizidgedanken:
TelefonSeelsorge 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 – kostenlos, rund um die Uhr.

Welche Trauerphase ist die schlimmste?

Trauer verläuft nicht in festen Phasen – auch wenn sich dieses Bild hartnäckig hält. Tatsächlich kommt Trauer in Wellen: mal heftiger, mal ruhiger, oft unvorhersehbar. Viele empfinden die Zeit rund um den Abschied, Jahrestage oder erste Feiertage ohne den geliebten Menschen als besonders belastend. Statt starrer Phasen arbeiten wir mit sieben Aufgaben der Trauer, die in individueller Reihenfolge und Intensität auf dich zukommen.

Was sind die Phasen der Trauer – und gibt es die wirklich?

Heute weiß man, dass jeder Trauerverarbeitungsprozess höchst individuell verläuft und zudem von vielerlei Faktoren abhängt, wie Intensität der Beziehung, Art des Todes, Resilienz des Trauernden, etc. Trauer und die damit verbundenen unterschiedlichen Gefühle stellen Wellenbewegungen dar, deren Intensität im Laufe der Zeit immer mehr abnimmt. 

Anstelle eines geradlinigen Ablaufs von Phasen, erleben viele Trauernde das Hin- und Herpendeln zwischen einzelnen Gemütszuständen, zwischen Trauerschmerz und Alltag. Hinzu kommt, dass die Theorie der Trauerphasen Normen setzt und Trauernden, Angehörigen sowie potentiell Helfenden falsche Vorstellungen davon vermittelt, wie Trauer und Trauerbewältigung verlaufen oder zu verlaufen haben.

Die Annahme, dass Trauer in einer Abfolge von abgeschlossenen Phasen verläuft, gilt daher grundsätzlich als überholt und Phasenmodelle sollten nur mehr als grobe Orientierung dienen.

Wir sprechen daher von Aufgaben der Trauer.